Was
ist LHC@home?
SixTrack
LHC@home
Die Geschichte von LHC@home
SixTrack
Die
meisten der wissenschaftlichen Computerherausforderungen die die
LHC Experimente ins Auge fassen wird werden eine große Menge
an Speichplatz benötigen - das LHC wird jährlich
rund 15 Petabyte (15 Millionen Gigabyte) an Daten produzieren.
Diese Datenanforderungen bedeuten das die meisten analysenprogramme
nicht auf einen einzige Computer laufen können. Deshalb leitet
das CERN die Entwickung von "Grid
Computing" welches hunderte von Computerzentren auf der
ganzen Welt miteinander verbinden wird.
Es
gibt aber auch Ausnahmen wo das Verteilte Rechnen
auch für das LHC Sinn macht. CERNs IT Abteilung ist
an der Auswertungs Technologie interessiert, die von SETI@home
zukünftig genutzt werden wird. Ein Programm das SixTrack
genannt wird, es simmuliert die Partikelreise im LHC um die Stabilität
ihres Orbits (Flugbahnen) zu studieren, dies ist mit einem Einzelcomputer
möglich und benötigt relativ wenig Input und Output.
SixTrack,
welches von Frank Schmidt von der CERN AB Abteilung entwickelt
wurde, produziert Resultate, die für das Überprüfen
der langfristigen Stabilität der energiereichen Partikel
im LHC wesentlich sind. Lyn Evans, Kopf des LHC
Projektes, sagt, daß "die Resultate von SixTrack machen
wirklich etwas aus und geben uns mit neuen Einblicken, wie das
LHC funktioniert".
SixTrack
simulliert 60 Partikel hintereinander, während
sie um den Ring reisen, und läßt die Simulation
für 100000 Schleifen um den Ring laufen.
Das klingt viel, dauert aber in Wirklichkeit nur 10s. Noch ist
dies ausreichend, um zum überprüfen, ob der Lichtstrahl
auf einer stabilen Bahn während einer viel
längeren Zeit bleiben wird oder die risiken, dass er die
Bahn verläßt und die Wände der Vakuumröhre
trifft - ein sehr ernstes Problem, das verursachen könnte
das die Maschine für Reparaturen gestoppt werden müßte,
wenn dies später bei einem echten Lauf geschieht.
Indem
man solche Berechnungen tausende von malen wiederholt, ist es
möglich, die besten Bedingungen herauszufinden, unter denen
der Lichtstrahl stabil sein sollte.
 
Ein "Phase
space" (Phasenraum) Bild eines Partikels mit stabilem Orbit
(links) und einem unstabilen chaotischen (rechts). Dieser "Phase
Space" bezeichnet den Punkt an den die Partikel bei jeder
Umdrehung wieder zurückkehren. Für den stabile Partikel,
ist dies ein gegrenzter Raum des "Phase space", aber
für den unstabilen Partikel, zeigne die Punkte das dergesamte
Raum ausgefüllt wird. An einigen Punkten, verlassen unstabile
Partikel komplett ihren Orbit - und der Strahl ist verloren.
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